Bücher von Martina Plischka

BÜCHER – HUMOR – POLITIK – SACHBÜCHER – KRIMIS – KURZGESCHICHTEN

Viele fragen sich vermutlich beim Lesen eines Buches, wie kommt die Autorin oder der Autor ausgerechnet auf dieses Thema?
Tatsächlich entsteht die Idee zu einem Roman oftmals aus der Realität heraus.
In der Vergangenheit, noch bevor die Menschen überhaupt lesen und schreiben konnten, entstanden imposante Höhlenmalereien. Auch sie berichten, wie die Menschheit seinerzeit lebte. In Zeiten, in denen die Nomadenstämme weite Strecken zurücklegten, erzählte man sich am Lagerfeuer vom wahren Leben meistens verbunden mit Erfundenem.

Höhlenmalereien

Seitdem wir Lesen und Schreiben lernten, verhält es sich genauso. Ein Romanautor verknüpft gerne Reales mit Fiktivem. Oftmals ist es das eigene Erlebnis, eine Meldung in den Nachrichten, ein aufgeschnapptes Gespräch etwa in der U-Bahn oder in einem Café`, aus dem der Schreibstoff entsteht. Wie dem auch sei: Nimmt ein Satz plötzlich an Fahrt auf, entwickelt sich eine Story meist wie von selbst und wird wenig später zu einem Buch. Wem ist es noch nie so ergangen, dass man mit einer Sache konfrontiert wird, bei der man nicht so recht weiß, ob man lachen oder weinen soll? Hinterher entscheidet sich: Nehme ich diese Geschichte ernst? Vielleicht wird dann daraus ein Krimi. Je nachdem, um was es geht, kann ich die Dinge allerdings auch von ihrer humorvollen Seite betrachten und verarbeiten. Aber bei alledem: Die Situationen beziehungsweise die Schilderungen, die am unglaublichsten klingen, sind, zumindest in vielen meiner Büchern, oftmals tatsächlich so geschehen.

Satire

Volles Programm-Entspannung ist auch keine Lösung

Je unterschiedlicher die Protagonisten, desto größer ist das Potential zur Satire.
Rike Scherschnitt: Als wir damals monatelang nach einer geeigneten Immobilie suchten und in diesem Ort landeten, sagte ich zu Hilmar:„Fahr bloß zurück und sag dem Makler ab! Keinesfalls ziehe ich in dieses gottverlassene Kaff! Hier sagen sich Fuchs und Igel gute Nacht!“ Mir war von der kurvigen Fahrerei rund um das Felsmassiv der Vulkaneifel derartig schlecht, dass ich Hilmar aufforderte, sofort anzuhalten. Ich stieg aus, um nach Luft zu schnappen. Er stellte sich neben mich, ließ seinen Blick über das grüne, wolkenverhangene Tal schweifen, atmete tief durch und meinte mit schwärmerischer Genießermiene:„Wieso? Ist doch schön hier. So eine tolle Panoramaaussicht ist das. Sieh’ mal, die weite Sicht, da kannst du bei gutem Wetter sogar bis nach Köln zum Dom sehen….

Grenzerfahrungen in einem zweigeteilten Land

Nachdem wir bereits einige Jahre im Osten Deutschlands leben, kam mir die Idee zu diesem Buch.
Ich dachte bei mir: Wie wäre es, wenn ich einmal aus meinen Erlebnissen berichte, wie sich aus meiner Sicht, im Zuge der Wende, in einem jahrzehntelangen, schleichenden Prozess derart vieles in West- und Ostdeutschland veränderte ….